Kategorie-Archiv:Thailand 2013-2014

Infos von unserer 2. Reise nach Thailand. begleitet werden wir von Angela und Peter Zimmermann (Zipfus)

Zürich Flughafen 06:30h 0 (0)

Wir sind zurück in der Schweiz. Der Flug war anstrengend wie immer, aber wir haben es überstanden und sitzen jetzt beim Kaffee und werden mit dem nächsten Zug nach Zofingen fahren.

Wir verabschieden uns und sagen bis zum nächsten mal „Tschüss“.

lg m&r

PS: Die Texte wurden meistens von Ruedi verfasst und von Marlene gegen gelesen und angepasst wo nötig.

Viktoriamonument 0 (0)

Heute wollte ich nochmals dort vorbei, um die Situation der Demostranten anzuschauen. An den Zufahrtsstrassen hat es überall Militärposten. Auf dem Platz selber ist irgendwie Partystimmung, Grossleinwand und Livemusik. Der Kreisel kann halbwegs befahren werden, eine Rundumfahrt ist nicht möglich. Ansonsten ist der Platz belegt.

Auf den Trottoirs wird campiert, daneben sieht man den grünen Toilettenwagen, wie man sehen kann ist alles bestens organisiert.

In einer Nebenstrasse war noch ein Zug Demostranten zu einer Kreuzung unterwegs mit Trillergepfiff und Fahnen.

Nächstens fahren wir zum Flughafen und nehmen Abschied von Thailand.

lg m&r

PS: Wir sind unterdessen am Flughafen angekommen. Der nächste Bericht wird dann wohl aus Zürich sein.

Mo Chit 05:00h 0 (0)

Wir sind in Bangkok am Busterminal angekommen. Ihr könnt Euch das organisierte Chaos dass hier herrscht nicht vorstellen, Busse aus allen grossen Städten wie Chiang Mai, Chiang Rai, Udon Thani, Krabi (wir), Hat Yai etc. fahren im halb Minuten Takt in das Terminal ein.
Wir werden jetzt zum Hotel gehen, das Gepäck deponieren und schauen was kommt. Von den Demostranten haben wir noch nichts gesehen.

lg m&r

Koh Lanta 0 (0)

Die Zweigeteilte Insel liegt in der Nähe von Krabi im Süden Thailands an der Andamanensee. Die Osthälfte ist spärlich bewohnt, der westliche Teil ist an  voll auf Tourismus ausgelegt.

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Die Insel ist via Boot von Krabi, Trang und Phuket aus erreichbar. Dazu gibt es auch eine Verbindung mit Fähren. Der Minivan fährt ab Krabi via Hua Hin mit der ersten Fähre auf den Ostteil, dann weiter mit der zweiten Fähre auf den Westteil, in ein paar Jahren wird die Brücke fertig sein. Die Stromversorgung kommt via Hochspannungsmast direkt zu den Leuten.

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Die Insel hat mehrere Buchten mit schönen oder weniger schönen Ständen versehen. Die (Klong Khong) vor unserem Hotel gehört zur zweiten Kategorie. Bei Ebbe ist der ganze Strand mit Korallenhügeln versetzt, ein Baden oder Schwimmen ist nicht möglich. Wenn die Flut langsam steigt, kann man sich dann mal vorsichtig ins Wasser wagen. Ich habe die Zehen ein paarmal angeschlagen.

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Für die nächsten Tage haben wir uns mit einem Tuktuk an die Long Beach begeben.

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Dieser Strand ist richtig schön. Wasser und Sand soweit das Auge reicht. Nach ca. zehn Metern kann man nicht mehr stehen im Wasser. Macht so richtig Spass hier zu Baden. Ein Problem haben alle Strände hier, da es keine Liegen und Sonnenschirme gibt, ist Schatten Mangelware.
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Am Abend isst man in einem Restaurant am Strand oder man geht nach Ban Saladan. Hier geht die Post ab. Essensstände,

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Markt generell, Reisebüros und natürlich auch Restaurants auf Stelzen über dem Meer. In den Restaurants gibt es Internationale und Lokale Küche, dem entsprechend sind sie gut belegt. Dazu viele Tuktuk und Taxifahrer, die dich zurück ins Hotel fahren wollen.

Wir sind jetzt unterwegs nach Bangkok, wo wir am Freitag morgen so gegen sechs Uhr eintreffen werden.

lg m&r

Koh Phi Phi 0 (0)

Heute geht es auf grosse Tour, wir gehen zu den meist bekannten Inseln Thailands. Hier wurden Filme wie „The Beach“ mit Di Caprio , und der James Bond Film „Der Mann mit dem goldenen Colt“ gedreht. Die „Beaches“ heissen den auch entsprechend.
Nach ca. einer Stunde, gefühlten 50 Schläge in den Rücken und etwa 10 Liter Meerwasser im Gesicht kamen wir in Kho Phi Phi Ley an der „The Beach“ Bucht an. Hier muss es mal so richtig schön gewesen sein. Aber dass ist wohl schon länger her, seht selbst.

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Nach gut 30 Minuten geht es weiter zu Kho Phi Phi Don, anstelle von Bamboo Island, diese können wir nicht anfahren wegen zu starkem Seegang, uns soll es Recht sein. Nach kurzer Fahrt ankern wir in Sichtweite zum Strand . Die Schnorchelutensilien werden verteilt, die ersten wagen sich ins Wasser. Ich gehe erstmal so ins Wasser, beim nächsten Mal nehme ich auch Maske und Schnorchel. Allzuviel gibt es nicht zu sehen, ein paar Fische sind schon auszumachen. Als alle wieder an Bord sind, geht es weiter zur Insel, wo das Buffet schon bereit steht. Zu kaltem Reis gibt es Panang Chicken Curry, fried mixed Vegetable und gegrillte Pouletschenkel für diejenigen, welche nicht gerne scharf essen wollen. Dieses wird lauwarm serviert, zusammen mit Wasser oder Cola. Zum Nachtisch gibt es Ananas und Wassermelone . Jetzt stehen uns etwa 3 Stunden zum Baden, Shoppen oder Flanieren zur Verfügung.
Es scheint als bestehe der kleine bewohnbare Teil dieses Hauptstrandes nur aus kleinen Strassen, Guesthäusern, Restaurants und Shops, etwas anderes sehen wir nicht, auch hier ist die Bucht nicht wirklich nett. Fast alles voll von grossen, kleinen und vollen Booten.

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Nach kurzer Zeit sagten wir uns, hier muss das Saas Fee Thailands sein, anstelle von Motorrädern und Tuktuk hat es hier Fahrräder und Schiebewagen (sehen aus wie grosse Anhänger, werden aber geschoben). Das einzige Tuktuk ist die Ambulanz des Spitals.

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Plötzlich überholt uns ein Töff, was ist das denn? Aha, die Polizei. Auf der anderen Seite der Insel ist die Beach, aber auch hier ist alles völlig zugepflastert mit Touris, Sonnenschirmen und Liegen. Na ja, alles in allem können wir sagen dass wir sicher nie mehr hierher gehen werden.
Nach so einem „STRESSIGEN“ Tag haben wir uns eine wohltuende Massage gegönnt.

lg m&r

Unterwegs nach Kho Lanta 0 (0)

Unser Plan bestand darin, dass wir mit dem Zug nach Suratthani wollten und danach mit dem Bus nach Krabi. So starteten wir kurz nach Neun Uhr nach Hua Hin um dort in den Zug zu steigen. Dort wurde uns mitgeteilt , dass der Zug voll war,( das hatten wir doch schon einmal). Da unser Taxi schon weg war, mussten wir schnellstens ein neues organisieren dass uns zum Busterminal brachte. Da stand schon ein Bus in den Süden, leider hatte es nur noch 3 Plätze. Eine Viertelstunde später traf der nächsten ein, es war nicht mehr der jüngste,also nicht wirklich eine nette Sache für eine sechs stündige Busfahrt. Der vorherige welcher nur noch drei Plätze wäre ein VIP Bus gewesen mit 3 Sitzen pro Reihe.
Nach längerer Fahrt sind wir so gegen 17:30h in Suratthani angekommen. Gemäss Loose fahren nach dieser Zeit keine Busse mehr nach Krabi. Trotzdem war ein Schlepper anwesend, der selbstverständlich wusste, dass noch ein Bus nach Krabi um 18:00h losfährt. Er hatte natürlich ein Taxi (50 Bath pp) welches uns zum Busterminal in die Stadt fuhr. Wir landeten in einer der schlimmeren Ecken, direkt vor dem nicht wirklich vertrauenswürdigen „Ticketoffice“. Das Ticket war dann auch ein bisschen teurer als im Buch angegeben. Es war ein Kleber auf den schrieben sie mit Filzstift „Krabi“, sicherheitshalber verlangte ich eine Quittung.
Als wir endlich im Bus sassen gab es plötzlich eine Aufruhr, ein Engländer reagierte agressiv, weil er nochmals bezahlen soll. Er erzählte, dass er um die Ecke schon ein Ticket gekauft hätte. Der Verkäufer habe ihn dann zum Fahrer gebracht und der habe gesagt habe, es sei okay und er könne einsteigen. Als es dann ernst wurde, war weder der vermeintliche Fahrer noch der Ticketverkäufer vor Ort. Er ist Betrügern aufgessesen, er hat sich fast während der ganzen Fahrt darüber ausgelassen. Gegen 21:30h sind wir in Krabi in einem dunklen Hinterhof angekommen, ca. 20 Backpacker. Zwei Taxidriver wollten wissen wohin des Weges. Wir wollten an den Nachtmarkt am Pier, okay 50 Bath pro Nase. Wir mussten warten bis alle versorgt waren, die Fahrt dauerte ungefähr 10 Minuten, dann waren wir am Pier, nach weiteren 10 Minten hatten wir auch ein Zimmer. Schnell am Nachtmarkt noch etwas essen. Danach haben wir uns noch schlau gemacht wie man nach Kho Lanta kommt.
Zum Frühstück haben wir ein Cafe gefunden welches Chiabatta und Baguette anbietet, was für eine Abwechslung nach drei Wochen Toast. Es gibt zwei Möglichkeiten auf die Insel zu kommen, mit dem Boot (400B) oder mit dem Minibus (300B) welches direkt vor das Guesthouse fährt. Wir nahmen die billigere Variannte. Leider entpuppte sich unser Fahrer als Ignorant. Er wollte uns beim Resort Lanta Papillon aus dem Bus nötigen, wir wollten aber zum Lanta Pavillon. Nur der Manager des Papillon konnte ihn überzeugen mit uns noch weiter zu fahren. In seinem Gesicht konnten wir den Frust richtig ablesen, die Koffer mussten wir den auch selber ausladen. Wir verzichteten dann auch grosszügig auf das Trinkgeld.
Diese ganze Geschichte haben wir für das hier auf uns genommen.

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lg m&r

Cha Am 0 (0)

Cha Am ist unter der Woche ein ruhiges Plätzchen, das erst am Wochenende so richtig wach wird, wenn die betuchten Hauptstädter hier aufkreuzen. Für diese wird auch gebaut wie verrückt, ein Hochhaus neben dem anderen. Diese stehen unter der Woche meistens leer. Für uns bedeutet das Ruhe und Erholung, da wir ja vor dem Wochenende weiterreisen.
Unsere Unterkunft Casa Papaya liegt idyllisch gelegen zwischen 2 Betonbunkern. Man realisiert dies erst richtig, wenn man vom Strand zur Anlage zurückschaut.

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Es ist eine kleine grüne Oase mit einem Dutzend Bungalow, wir wohnen in Casa „B“ im hinteren Teil, sind aber nach ca. 20 Meter am Strand, dabei kommen wir an einem kleinen Pool vorbei,in welchem eiskaltes Wasser fliesst. Am Strand weht ein stetiger Wind, der einen fast ein bisschen frieren lässt. Später am Nachmittag ist dann die Sonne hinter den Bunkern verschwunden und wir verziehen uns auf die Veranda, wo wir vom Hotelteam mit einer frisch geöffneten Kokosnuss überrascht werden. Es ist sogar ein Löffel dabei, damit kann die Kokosnuss noch ausgekratzt werden. Alles in allem, wir geniessen es.

lg m&r

PS: Wie lange diese kleine Anlage noch existiert, steht wohl in den Sternen.

Reise nach Cha Am 0 (0)

Seit 06:00h sind wird unterwegs. Zu Fuss an die BTS Station Asok. Die Fahrt zum Victoria Monument verlief ohne Probleme.

06:30h wir sitzen im Minibus und warten bis der Bus voll ist, sodass die Fahrt los gehen kann.

07:00h die Fahrt geht los. Der Kreisel Viktoria Monument ist gesperrt. Auf der Strasse sieht man kein Privat PW in der Innenstadt. Während der Fahrt sieht man wie die Demostranten ihre Posten beziehen. Nach ca. 15 Minuten sind wir auf der Autobahn und von den Protesten sieht und hört man nichts.

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09:00h, Bezug des Guesthouses an der Beach.

09:15h der grosse Zeh steckt im Sand.

Wir sind ausserhalb der Gefahrenzone und geniessen jetzt erstmal das Meer.

lg m&r

Shutdown Bangkok 0 (0)

Wie gestern geschrieben, nicht nur dabei, sondern wirklich mittendrin. Nach dem Besuch des Golden Mount, wollten wir zur Kao San Road gehen über das Demokratischen Monument und wie aus dem nichts standen wir inmitten einer Riesenmenschenmenge.

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Für morgen Montag ist eine Stadtweite Demo gegen die Regierung geplant. Im Moment sammeln sich die Leute aus allen Gegenden um morgen alle wichtigen Strassenkreuzungen zu blockieren.
Um das Demokratische Monument ist jetzt schon alles verstopft. Die Strassen sind bis auf eine Fahrspur mit geparkten Autos blockiert.

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Es hat Grossleinwände in alle Himmelsrichtungen, welche eine Liveband zeigen. Zwischendurch geben Einpeitscher die Parolen durch. Die Stimmung ist friedlich, die Leute lächeln uns an. Es hat Verkaufsstände, wo sich die Demostranten für den morgigen Einsatz ausrüsten, hauptsächlich Fahnen, T-Shirts und Trillerpfeiffen. Auf Trottoirs werden Jutesäcke verteilt, worauf die Leute schlafen werden. Natürlich hat es auch die üblichen Verkaufsstände, Schuhe, Essen etc.
Auf dem Rückweg ins Hotel kommen wir noch an verschiedenen staatlichen Einrichtungen vorbei, es ist bereits alles mit Nato Stacheldraht grossräumig abgeriegelt.

Wir wollen morgen weiter nach Cha Am. Uns wurde gesagt, wenn wir früh genug wegfahren, sollten wir keine Probleme haben. Wir sind gespannt, wie es morgen weitergeht.

lg m&r

Chatuchak-Markt 0 (0)

Wir haben es überlebt. Heute war der berühmt berüchtigte Wochenendmarkt in Bangkok und wir mittendrin, nicht nur dabei. Dieser Wochenendmarkt ist berühmt, berüchtigt. Ein paar Zahlen: Er hat eine Fläche von 1,13 Quadratkilometer, mehr als 10.000 Stände und wird von ca. 200.000 bis 300.000 Leuten pro Tag besucht.
Trotz dieser Zahlen, ist es eng, sehr eng. Zwischen den Shops können gerade zwei Menschenströme kreuzen. Das ganze ist mit Wellblech überdacht, damit es auch so richtig warm wird. Das ganze ist L-förmig angelegt und durch ein Koordinatensytem in kleine Abschnitte unterteilt, welches wir nur halb verstanden haben. Dank einer Karte können sich die Besucher einigermassen zurechtfinden.

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Nun aber zum Überlebenskampf, rein ins Getümmel und etwa drei Stunden durch das Labyrinth geirrt, ab und zu was gekauft oder mal in einem Zwischengang eine Pause eingelegt.
Zu unserer Überraschung haben wir bei einem Restaurant einen Spanier gesehen, der hat in einer Riesenpfanne Paella gekocht, damit rechnet man nun wirklich nicht.

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Wir sind später noch einmal vorbeigekommen, da war er schon an der zweiten oder dritten Pfanne.

Im Markt findet man Kleider, Schmuck, Schuhe, Taschen, Antiquitäten, Lederwaren, Küchengeräte, Kosmetik, Bettwäsche, Souveniers, Handyzubehör, kurz gesagt fast alles was gibt. Hauptsächlich ein Markt für Frauen, Männer tragen die erstandenen Güter, leiden und tragen es mit Fassung.

lg m&r