Monatliches Archiv:Januar 2011

Adiós Phuket 0 (0)

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Morgen früh sind wir zur Busstation gefahren um den Bus nach Surat Thani zu nehmen. Da der Bus schon halbvoll war, fanden wir keinen Platz nebeneinander. Nach ca. einer Stunde hatten wir dann einen Platz. Die Fahrt ging weiter der Küste entlang, nach dreieinhalb Stunden war Mittagspause angesagt. Danach ging es weiter durch die Berge, sehr zur Freude von Marlene. Zum Glück dauerte dies nicht so lange. Nach sechs Stunden Fahrt konnten wir am Bahnhof in Surat Tani aussteigen und das Billet für den Zug kaufen. Mit einem alterschwachen Bus sind wir dann in die 15 Km entfernte Stadt gefahren. Das ist so wie wenn der Bahnhof von Zofingen in Dagmersellen wäre.
Wir sind auf alle Fälle riesig gespannt auf die Bahnfaht

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Im Osten nichts Neues 0 (0)

Die Wetterlage hat sich bis jetzt nicht verbessert, eher das Gegenteil ist der Fall. Es regnet jetzt schon ab 15:30h und hört auch nicht mehr auf. Heute sind wir in einer Regenpause zurück ins Guesthouse gegangen und wurden prompt von einem heftigen Regenschauer überrascht. Innerhalb von drei Minuten waren wir pflotschnass, aber was solls, bei dreissig Grad ist das halb so schlimm.
Langsam haben wir aber die Nase voll und deshalb werden wir nächste Woche weiterziehen. Das Ziel ist eine Bahnfaht vom Süden Thailands nach Bangkok, da studieren wir dann die Wetterkarte und entscheiden uns wo wir hingehen.

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Beachleben 0 (0)

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Wir sind seit ein paar Tagen an der Nai Yang Beach, am oberen Ende von Phuket. Das Dorf besteht fast nur aus Hotelresorts, einer Mosche (mit Minarett), einem Tempel und ein paar Hütten. Es ist also sehr ruhig hier, unteranderem gibt es keine Tuk-Tuk, so ist auch die Luft sauber. Die Beach ist klein aber schön. Das Wasser ist herrlich zum rumplanschen und schwimmen. Hier herrscht noch Natur, da kommt der Hund an die Beach macht sein Geschäft und zieht wieder von dannen, mit ein bisschen Glück ist der Haufen nach zehn Minuten verschwunden.
Uns findet man täglich an der Beach am abhängen wie man so sagt. Das Wetter ist momentan bewölkt und gegen 16 Uhr zieht dann Regen auf für 10 bis 20 Minuten. Da die Wolken bleiben ist der Badenachmittag gelaufen. Wir gehen dann in eine Bar mit Blick aufs Meer um den Apero zu nehmen.
Wie man sieht sind die Spannenden Tage für den Moment vorbei, sodass auch die Einträge im Blog weniger geworden sind.

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Gewitter 0 (0)

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Seit bald 4 Wochen sind wir nun unterwegs und haben heute Premiere gehabt, das erste mal Regen mit Blitz und Donner. Das ausgerechnet an unseren ersten Erholungstag. Wir sitzen im Restaurant des „Ressorts“, geniessen den Apero und die willkommene Abkühlung.
Zu allem ist noch ein Stromausfall im Restaurant zu beklagen, was zu reduzierter Menükarte führte. Essen bei Kerzenlicht, so kam Marlene ohne grossen Aufwand zu ihrem Candlightdinner.

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Phuket 0 (0)

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Heute wollten wir mit dem Bus nach Phuket gehen. Als wir auf  den Bus warteten, wurden wir oft gefragt ob wir ein Tuk-Tuk oder ein Taxi möchten. Da machte uns einer das Angebot mit seinem Taxi für 50 Bath pP. nach Phuket zu fahren, (der normale Taxipreis ist 400 Bath, der Bus 25 Bath pP.), da er eh nach Phuket musste. So sind wir günstig in die Stadt gekommen. Die Fahrt ging über einen Pass, sicher 15% Steigung. Da dieser Driver mal vernünftig gefahren ist, haben wir ihn gefragt ob er uns morgen in den Norden an die ruhige Beach fahren kann. Während der Fahrt hat er uns noch den Tip gegeben, dass es für 10 Bath einen Bus quer durch die Stadt gibt(City Sightseeing). Die Fahrt mit diesem Bus endete am Stadtrand, wo sich die grossen Einkaufszentren befinden. Diese waren gut besucht, das Sonntagsvergnügen der Thais. Die Kinder an der Kinderkrippe abgeben und los geht der Einlaufsplausch. Phuket selber ist nicht von Touristen überlaufen, so hatten wir einen geruhsamen Nachmittag. Die Rückfahrt mit dem Bus wurde auch zu einem Erlebniss, der Bus ist ein Kleinlaster mit 3 Längssitzbänken was die Sache ziemlich eng gemacht hat. Über den Berg wurde es dann richtig lustig, bei vollem Bus.

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Patong 0 (0)

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Unbelastet sind wir nach Patong gekommen, nicht ahnend, dass wir hier eine der Sündenmeilen Thailands antreffen. Hier geht die Post erst so richtig ab 22:00h ab. Eine Bar nach der anderen, soweit das Auge reicht und überall dasselbe Bild, Weisse Männer und leicht bekleidete Girls oder Ladyboys. Uns hat es nicht wirklich gefallen, so haben wir heute eine ruhigere Ecke auf der Insel gesucht und werden am Montag dorthin gehen, weg vom Rummel.
Den Nachmittag haben wir am Strand genossen, wo die Beachboys sogar den Sonnenschirm verschieben, je nach Sonnenstand. Das Wasser ist angenehm warm und nach 16:00h lässt es sich sogar ohne Schatten aushalten, herrliche Zustände.

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Zigeunerleben 0 (0)

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Nach drei Wochen umherziehen sind wir heute nach Phuket geflogen um ein paar Tage am Strand auszuruhen.
Die Zeit unterwegs haben wir sehr genossen. Man hat auch sehr gut Unterschiede zwischen den drei Ländern entdecken können. Wo sind die Leute am freundlichsten, wo geben sich die Leute Mühe etwas aus ihrem Land zu machen, wo hat es wirklich arme Leute, wo sind die Verkäufer am agressivsten und wo wird am meisten gebettelt. Wahrscheinlich sind die Kinder diejenigen die am meisten leiden müssen.
In Siem Reap haben wir in einer Gassenküche gegessen, wo die Kinder kaum erwarten können bis die Leute fertig sind und gehen. Kaum sind die Leute weg stürzen sich die Kinder auf die Reste, ein Pouletknochen wird dabei einer Schale Reis vorgezogen. Nicht wirklich schöne Anblicke. Um davon ein bisschen Abstand zu gewinnen haben wir uns ins tiefste Touristenleben gestürzt.
Hier in Patong Beach haben wir auch Marc wieder getroffen, leider haben wir noch kein Kaffee Luz gefunden.

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Angkor Wat 0 (0)

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Heute morgen sind wir mit unserem Tuk-Tuk Driver Richtung Angkor Wat losgedüst. Der Fahrer hatte sogar eine Kühlbox mit Wasser mitgenommen, wir waren also auf alles vorbereitet. Fast alles, wir hatten nicht mit den Heerscharen von Japanern gerechnet. Innert kürzester Zeit sind die ganzen Tempel bevölkert, wie wenn die Ameisen darüber herfallen würden. Es ist kaum möglich ein Foto zu machen ohne den einen oder anderen mit auf dem Bild zu haben.
Trotz allem haben wir es geschafft ab und zu ein vernünftiges Bild zu machen. So, fertig gejammert, diese Tempelanlagen sind wirklich einmalig und einzigartig. Es ist schwierig zu beschreiben was man fühlt und denkt, wenn man über die Brücke auf Angkor Wat zuschreitet. Ich dachte auch an meinen Bruder der diese Schritte vor ein paar Jahren gemacht hat. An was hat er wohl gedacht?
Da die Tempel höher liegen, muss man unzählige Treppen hoch und runter steigen um die Details sehen zu könnn. Die zwischen den Tempeln liegenden Wege sind nicht alle beschattet, so hat die brennende Sonne auch das ihre getan hat, dass wir am späten Nachmittag fast schon stehend KO waren.
Irgendeinmal kann man keine Tempel mehr sehen, es stehen aber noch zwei auf dem Programm… Wir haben auch diese noch geschafft. Zurück im Guesthouse namen wir noch eine Erfrischung zu uns, bevor wir uns für einen Moment zurückgezogen haben.

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Siem Reap 0 (0)

Haben schlecht geschlafen im Ersatzguesthouse. Um 9:30 wurden wir abgeholt vom Chef des Guesthouses, wo wir eigentlich  hinwollten. Es gab einen Welcome Drink und Frühstück. Der Service und das Zimmer sind erste Sahne. Wenn Du von einem Ausflug zurück kommst, wird dir sofort ein Erfrischungstuch gereicht.
Haben heute noch ein Museum über den  Süsswassersee Tonle Sap, der in der Regenzeit vom rückwärts fliessenden Flüssen aus dem Mekong gespiesen wird, besucht. Das Museum wird von einem Institut, das sich um Taube und Stumme Kinder kümmert, betrieben.
Auf dem Rückweg hat ruedi im Kinderspital Kantha Bopha vorbeigeschaut und Blut gespendet. Beato Cello wird es freuen.
Danach kam Marlene auf ihre Kosten, der Besuch einer Steinhauer- und Holzschnitzerschule stand auf dem Programm. Innnerhalb eines Jahres wird den jungen Menschen soviel wie möglich beigebracht um das Rüstzeugs für eine Selbstständigkeit zu haben. Die Holz- und Steinarbeiten dieses Ateliers sehen wirklich super aus. Zum Programm der Schule gehöhrt auch die Holz-, Seidenmalerei und Arbeiten aus verschiedenen Metallen. Ziel ist es, die alten Techniken nicht zu vergessen.
Alles in allem ein eindrücklicher Tag, der wahrscheinlich nur morgen beim Besuch der Tempelanlagen von Angkor übertroffen werden kann.

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Nach Siem Reap 0 (0)

Der Flug nach Siem Reap verlief problemlos. Bei der Ankunft muss zuerst das Visum beantragt werden. Am ovalen Bürotresen sitzen ca. 13 Beamte in Uniform, einige mit einem Strich andere mit zwei Strichen. So wie wir es gesehen haben, geht jeder Antrag durch alle Hände. Der letzte in der langen Reihe ruft dann den Namen und man kann den Pass mit Visum abholen, das ganze in rekordverdächtigen 10 Minuten.
Die Reservation des Guesthouses via Internet scheint nicht angekommen zu sein, wir müssen für eine Nacht in ein Ersatzguesthouse, was nicht so super ausschaut. Man bleibt fast kleben am Boden etc.
Siem Reap scheint eine kleiner ruhiger Ort zu sein, der Markt sauber, ohne lästige Gerüche.

lg m&r