Monatliches Archiv:Januar 2024

Unsere Unterkunft 5 (4)

Wir logieren in einem Appartment ein bisschen weg vom Dorf. Die Anlage liegt ruhig, wenig Lärm, mit 2 Pools. Für ans Meer gibt es ein Tuk Tuk, das uns dahin führt. Zu Fuss ist es ca.10 Minuten von uns weg. Im Appartment haben wir 2 Schlafzimmer, 2 Badezimmer, eine Küche, ein Wohnzimmer und ein Balkon mit Tisch und 4 Stühlen.

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Zum Frühstück versorgen wir uns selber, einmal haben wir einen Grosseinkauf gemacht. Die ersten Tage gab es Toast, danach selber gemachtes Brot von Urs

Am Sonntag Zopf von mir.

Dazu den Kühlschrank voll Bier und Wasser.

Einmal in der Woche kommt die Putzbrigade, es gibt neue Froteewäsche und Bettwäsche. Badetücher zum Baden gibts extra dazu.

Im Nebengebäude stehen Waschmaschine und Tumbler. Wie Ihr sehen könnnt, alles vorhanden was man zum leben braucht.

lg m&r

Zugreise Sleeper 2. Klasse 5 (3)

Unsere nächste Destination ist nochmals Ko Samui, diesmal eine andere Bucht. Jetzt geht es darum, wie wir dahin gekommen sind. Startpunkt Nong Khai. Nach mehreren Versuchen ein 1. Klasse Billet

zu bekommen haben wir uns entschieden ein 2. Klasse zu nehmen.

Wir werden die Fahrt wohl überleben. Die Sitze sehen cool aus, aber die Rücklehne ist gerade und ist nicht wirklich bequem zum sitzen. Wir kamen auch nicht wirklich zum sitzen, kaum fährt der Zug ist erstmal Billettkontrolle und danach werden die Couchette zurecht gemacht.

Jedes Abteil hat noch einen Vorhang um ein bisschen privatsphäre zu haben. Bald werden die ersten Vorhänge geschlossen und es dauert nicht lange, hört man die ersten Nachtarbeiter. Das Licht wird leicht gedimmt und langsam tritt Nachtruhe ein. Nach kurzer Fahrt schon der erste Halt, Udon Thani. So geht das weiter bis wir gegen 6:00h nicht wirklich ausgeruht in Bangkok eintreffen.

Wir suchen uns einen Cafe um ein Espresso mit einem Gipfeli zu geniessen, Fehlanzeige, Gipfeli gibt es nicht…  Später geht es mit dem Grabtaxi zu Flughafen BKK. Angekommen fragten wir ob man schon einchecken könne, es ging, so sind wir schon mal unser Gepäck losgeworden. Nun ging das grosse Warten los, unser Flug ist um 18:45h wir hatten genug Zeit die Leute zu beobachten. Gegen 15:00h traf unser Freund Urs ein. Wir haben eine Abholung am Flughafen organisiert. So werden wir direkt in unsere Unterkunft gefahren. Ein langer Tag geht endlich zu Ende.

lg m&r

Fussgänger in Thailand 5 (5)

Fussgänger in Thailand ist eine seltene Spezies. Wenn man welche sieht sind es sehr selten Thais, schon eher ein Tourist. Dem Thai ist sein Motorroller heilig, zu Fuss höchstens vom Roller zum Laden und zurück, das wars schon. Das Problem für Teilzeit Fussgänger wie wir es sind, sind die Trottoirs, es hat teilweise keine oder es steht ein ein Auto oder Motorrad darauf. Manchmal wird es als Auslage für Ihren Verkaufsladen benutzt oder es stehen Gartentöpfe dort. Auf jedenfall ist es ein Hindernisslauf, dazu immer ein Auge nach vorne oder hinten, wenn man ein Auto „überholen“ muss.

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Zudem sind wir nicht sicher, ob das überhaupt Trottoirs sind.

lg m&r

PS: Tip für Thailand

Das Messer die zweite. 5 (5)

Natürlich nahmen wir wieder den Chinesenzug zurück nach Vientiane. Selbstverständlich gab es auch eine Sicherheitskontrolle und wie gehabt wurde mein Koffer rausgenommen und die Frage kannte ich schon, „Knife“, ich nahm mein Messer und zeigte Ihnen den abgebrochenen Rest der Klinge, da begannen die beiden jungen Frauen zu lachen. Ich dachte mir meine Sache und zog von dannen.

 

PS: Marlene hat seit heute keinen Sonnenspray mehr.

lg m&r

Sunset 4.9 (7)

Sunset, oder auf gut deutsch Sonnenuntergang, ein magisches Wort, wenn man in Luang Prabang ist. So gegen 17:00h sammeln sich die Kleinbusse der Touristen an der Strasse am Mekong.

Am Ufer warten die Boote, um all die Leute auf den Mekong zu schippern um das Spektakel vom Wasser aus zu sehen.

Zuerst geht es Fluss aufwärts, um dann rechzeitig zum Sonnenuntergang wieder umzukehren und der Sonne entgegen zu fahren. Gegen den Höhepunkt hin, reihen sie sich auf um ja nichts zu verpassen, man hat ja schliesslich bezahlt dafür.

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Alles wartet gespannt, bis die Sonne untergeht.

Ja, das war wohl nix heute, eine Wolke hat den Bootspassagieren  den ganzen Spass genommen.

lg m&r

 

 

Gemüse am Nam Khan Fluss 5 (5)

Der Fluss Nam Khan fliesst in Luang Prabang in den Mekong und bildet so die Halbinsel auf welcher das alte Luang Prabang liegt.

Am Ufer gegenüberliegend von Luang Prabang waren 2011 noch schön Gärten mit allerlei Gemüse.

Heute ist da die gähnende Leere. Nichts mehr von schönen akuraten Gärten, nur Wildwuchs von ich weiss auch nicht was.

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Traurig aber war, die Vermutung liegt wohl irgendwo im Wissenschaftlichen, Flusserosion ist das Fachwort.

Aber Rettung scheint nahe, es sind Bauarbeiten im Gange, die eine Verbesserung bringen soll.

 

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Gemäss einem Plan der Weltbank, soll das ganze Ufer befestigt werden und so das Planzen von Gemüse wieder zu ermöglichen. Wann es fertig sein soll, ist unklar.

 

 

Und soll es mal aussehen, wenn fertig.

 

Illustration wie es ganz fertig aussieht, werden wir wohl nicht mehr sehen.

 

lg m&r

Das Messer 5 (12)

Das Messer, nein nicht das Messer, sondern mein Messer. Mit allem was ein Messer haben soll, dazu eine Holzsäge, wie oft bin ich schon froh darüber gewesen.

Ich habe das Messer Ende 80ziger Jahre von Kuoni Aarau erhalten, wir (Müller Martini) bestellten unsere Tickets damals bei Kuoni. Nun denn, das Messer begleitet mich seit Jahren auf Reisen. Einmal hatten ein Freund und ich ein Ticket Around the World gekauft. Die Reise ging zuerst nach Bukarest, im Flughafen brannte nur jede 5 Lampe und der Genosse Barkeeper gibt 5 holländische Cent zurück statt 5$. Ein paar Tage nach unseren Abflug mit TAROM, war der Sturz von Ceaușescus Regime.

Damals musste man noch die Treppe hochgehen zum einsteigen ins Flugzeug. Also direkt vor der Tür wurde jeder gefragt ob er ein Messer auf sich habe, ich meinte ja und musste deshalb mein Messer abgeben. Auf dem Flug machten wir schon Sprüche, unter welchem Weihnachtsbaum mein Messer wohl liege. Nach Bangkok war der Flieger nur noch ein Viertel voll und wir mussten uns verteilen im Flugzeug damit es eine bessere Lage hatte. In Singapur angekommen, dachte ich schon fast nicht mehr an das Messer, aber siehe da, am Ausgang stand eine Stewardess aus unserem Flieger und wedelte mit meinem Messer. Ich hatte es also wieder.

Wie gesagt, das Messer begleitet mich überall hin, natürlich auch jetzt. Wir wollten mit dem neuen China Laos Zug von Vientiane nach Luang Prabang fahren. Sicherheitskontrolle, okay wird schon schief gehen. Da wird doch tatsächlich mein Koffer auf die Seite genommen. Sie sagten Spray? ich denke, keine Ahnung aber so wurde der Rasierschaum entdeckt und meinten Spray, mehr als 100ml, geht nicht, also minus Rasierschaum, verstehe ich nicht ganz, ist im Koffer und wir sind nicht im Flugzeug. Jetzt kommt es, Knife? Ich suchte im Koffer und zeigte es Ihnen, sie sind der Meinung das geht nicht!! ich verstehe die Welt nicht mehr, das geht gar nicht, aber die Jungs sind knallhart und bearbeiten mein Messer. Seht selbst.

Die haben mir doch tatsächlich die Klinge vom Messer abgebrochen. Das war es mit meinem Messer.

lg ruedi

Vientiane 2024 5 (7)

Wir sind leicht geschockt als wir in Richtung Patuxai unterwegs waren. Der Verkehr war unglaublich, so wie in Paris. Zum Glück halten sich die Fahren an die Rotlicher, so hat man wenigstens eine Chance zu Fuss die Strasse zu überqueren . Obwohl an vielen Kreuzungen die Fussgänger grün haben, wird gefahren als gäbe es kein Morgen mehr. Was uns etwas erstaunt sind die Autos die hier fahren, nur SUV und nicht die kleinen. Toyota Hilux, Landcruiser, Ford Ranger, Hummer, Lexus und  Isuzu etc.

Der Weg um den Präsidentenpalast (sind am Umbauen) ist immer noch gleich lang. Als wir am Mekong eintrafen,  hatten wir schon die zweite Überraschung, kein Fluss weit und breit. Die Gründe liegen beim nördlichen Nachbarn.

Dort wo früher der Mekong war, sind heute Restaurants, Vergnügungsmärkte für Gross und Klein. Früher ein paar kleine Restaurants, man konnte direkt deben dem Mekong essen, tempi passati.

 

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Der alte Nachtmarkt war in einer Seitenstrasse und nicht nennenwert gross, Heute ist das ein viel grösserer Markt, wo ganze Busladungen Chinesen durch den Markt geschleust werden. Ein echtes Chaos. Angeboten werden Kleider, Schuhe, Elektronik, Spielzeug und Handyhüllen, alles aus China.

 

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Die 3 spurigen Strassen werden so gesperrt, dass nur noch eine Fahrspur ist, die anderen Spuren sind jetzt Parkplätze.

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Weiter ging es zum Foodmarkt, direkt vor dem Nachtmarkt, seht selber.

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lg m&r

Rum Brennerei Issan 5 (6)

Heute waren wir unterwegs zu einer Rumbrennerei in der Nähe von Nong Khai. Die Fahrt verlief am Anfang auf guten Strassen und ruhig, zum Schluss hatte man das Gefühl es gehe direkt in den Dschungel. Die Brennerei war nicht einfach zu finden, unser Fahrer konnte mit Hilfe der Leute im nahe der Brennerei gelegenen Restaurant den Weg zur Brennerei zeigen.

Wir wurden von einer Dame freundlich empfangen, die uns alles zeigte. Das Zuckerrohr kommt aus der Gegend und wird einmal im Jahr geerntet. Nachdem die Rohre geteilt und von den Blättern befreit worden sind, werden die Zuckerrohre von der äussersten Schicht befreit, um die Qualität zu verbessern, danach geht es in die Presse um den Saft zu pressen. In eine blaue Kiste passen 300 liter, der Saft wird mit Hefe angereichert und dann 2 Tage in Ruhe gelassen. In dieser Brennerei wird nur der Saft verarbeitet, keine Melasse.

Danach ist Zeit für den Brennvorgang. Nach ca. 6-9 Stunden ist das abgeschlossen und der Brand mit über 60% wird ins Stahlfass gefüllt und darin 1Jahr gelagert. Vor Ort sind die leeren Flaschen gelagert, haben aber nicht rausgefunden, ob auch hier abgefüllt wird.

Die Brennerei wurde 2013 von einem Franzosen gegründet. Ein Teil des Rums geht nach Frankreich um in Eichenfässer weiter ausgebaut zu werden.

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lg m&r

Zugfahrt nach Nong Khai 5 (7)

Die Fahrt zum neuen Bahnhof war Nervenaufreibend, da nach 17:00h schon Rush Hour herrschte. Wir schafften es zeitig und konnten uns noch mit Wasser und Knabbereien versorgen. Wir wollten noch ein Chang für die Reise, keine Chance für ein Bier. Nach der Billettkontrolle ging es mit dem Lift nach oben und wir konnten zügig einsteigen. Pünktlich um 20:25h fuhr der Zug ab. Vielleicht gibt es ja im Zugrestaurant einen Schlubä, aber auch hier, nichts…..ist ja nicht so schlimm.

In unserem Abteil war es eisig kalt, das Schlottern konnte beginnen, lange Hose und Jacken waren angesagt.

Kurz nach dem Start kam der Zugbegleiter um unsere Betten(Couchette) bereit zu machen. Weisse Bettwäsche war angesagt mit einer Art Wolldecke, sodass wir uns einkuscheln konnten. Die Fahrt war ein Rütteln und Scheppern, trotzdem konnten wir ein paar Stunden schlafen. Als erstes gabs am Bahnhof einen richtig guten Espresso, dann ging es mit einem TukTuk zum Hotel welche bloss 300Meter vom Bahnhof weg ist. Für ein paar Bath konnten wir uns noch am Frühstücksbuffet stärken für die nächsten Abenteuer.

« von 9 »

lg m&r