Bangkok – Hua Hin 5 (6)

Unsere nächste Station ist Hua Hin, es ist Badeort und Rückzugsort der Thailändischen Könige. In der Zwischenzeit hat es hier auch Residenzen für AHV Bezüger. Hua Hin liegt im Golf von Thailand und ist in 3 Stunden per Zug oder Bus erreichbar. Durch den Bau des neuen  Bahnhofs , wurde der alte Bahnhof überflüssig. Der neue hochgelegte Bahnhof lässt den zweigleisigen Verkehr zu.

Aber jetzt zu unser Fahrt mit dem Zug, in diesem gibt es zwei Klassen, die 2. und die dritte Klasse mit Ventilator,  in der 3. Klasse die ist die Bestuhlung wie bei uns,  Sitzbanken jeweils gegenüber. In der 2. hat es einzelne Sitze, Flugzeugbestuhlung, aber mehr Beinfreiheit. Die Ventilatoren an der Decke bringen keine Abkühlung. Die Hitze ist unerträglich, zum Glück lassen sich die meisten Fenster öffnen, bis auf das, wo mein Platz ist.

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Die Fahrt ging durch Bangkok wo man auch sehr viel spannendes siehtbis wir die Stadt hinter uns liesen. Entlang der Strecke ist viel Grünes zu sehen, Reisfelder und Bananenbäume wechselten einander ab. Bei jedem Halt steigen Händler ein, die ihre Sachen anbieten, hauptsächlich Essen und Getränke werden feilgeboten. Beim nächsten Halt steigen sie aus und neue kommen, wie auf einem Markt.

 

So geht das die ganze Fahrt. Manche sind echt laut. Die letzte Stunde der Fahrt sah man immer mehr hohe Gebäude, dass waren die Hotelkomplexe von Cha-am, auch ein Badeort. Für uns hies das, bereit machen zum aussteigen, der nächste Halt ist Hua Hin. Der Gang im Zug ist übrigens zu schmal um mit einem Koffer durch zu kommen. Also auf den Buckel nehmen und damit in den Zwischengang bei den Türen zum Aussteigen, da schon die nächste Überraschung, die Türen waren offen und auf der Treppen sitzen Leute rum die Rauchen, bei uns unvorstellbar. Nach einer spannenden und humorvollen Fahrt sind wir gut angekommen, verschwitzt und müde aber glücklich der Hitze im Zug zu entkommen.  Mit einem Taxi geht es zu unserem Hotel.

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So sieht es aus Sicht der Jungs die an der Türe sitzen aus.

lg m&r

 

Soi Cowboi 5 (4)

Wir sind unterdessen wieder in Bangkok, zurück aus Ko Samui. Heute geht es weiter nach Hua Hin. Da wir Zeit hatten sind wir spazieren gegangen und sind dabei durch die Soi Cowboy gelaufen. Es ist einer der Hotspots für käuflichen Sex. Natürlich hat diese Strasse neben dem Nachtleben auch ein Tagleben.

Am Tag stehen Garküche an Garküche und bieten allerlei feines Essen an. An fast jeder Garküche bilden sich Schlangen von hungrigen  Menschen aus den umliegenden Büros. Wenn man dieses emsige Treiben sieht, kann man sich nicht vorstellen dass ab 18:00h die andere Seite dieser Strasse zum Vorschein kommt.

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Ab 18.00 Uhr werden die Bar’s geöffnet, die Musik wird eingeschaltet, natürlich laut, sodass die Leute angelockt werden. Selbstverständlich hat jede Bar Ihre Musik. Die Mädchen versuchen die Kunden in ihre Bar zu manövrieren um einen Drink bezahlt zu bekommen (und mehr).

 

Ich will nicht weiter ins Nachtleben eintauchen, es finden sich jede Menge Info im Internet.

lg m&r

Gewitter 5 (4)

Gestern am Sonntag hat es den ganzen Tag geregnet. Wir konten nicht an den Strand oder in den Pool, es hat geschüttet wie aus Kübeln. So sind wir in der Wohnung verblieben und haben gejasst, geplaudert und Hockey im TV geschaut. Heute sah es ein wenig besser aus und wir gingen, wohl zum letzten mal, an den Strand. Wir erwarteten nicht eine aufgeräumten Strand nach dem gestrigen Gewitter, aber es war sehr schmutzig, im Meer wie am Strand. Viel von Menschen gemachter Abfall trieb im Meer. Nun denn wir lagen auf unseren Liegestühlen und versuchten die wenigen Sonnenstrahlen einzufangen. Später regnete es ein bisschen, Zeit in die Bar zu gehen für ein Bierchen. Als der Tag sich langsam zu Ende neigte konnten wir erstaunliches beobachten.

Der Strand ist aufgeteilt in verschiedene Abschnitte, für jeden ist jemand zuständig, das Hotel oder der Restaurantbetreiber. Jeweils am Abend wird der Strand aufgeräumt, Tische aufgestellt für das Nachtessen und die Feuershow.

So werden Rechen, Laubbesen und Hacken rausgeholt, diese kommen auch intensiv zum Einsatz, es werden grosse Haufen gemacht, als das Meer sich langsam zurückzog haben die meisten sie Abfallhaufen beseitigt. Und jetzt kommt es, seht selber.

 

Der ganze Abfall wird einfach vergraben und wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei der nächsten Flut oder dem nächsten Gewitter wieder auftauchen.

Dass es auch anders geht sieht an ein paar hundert Meter weiter an einem anderen Strandabschnitt.

 

 

Jetzt noch ein paar Impression vom Strand nach dem Gewitter.

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lg m&r

Unsere Unterkunft 5 (4)

Wir logieren in einem Appartment ein bisschen weg vom Dorf. Die Anlage liegt ruhig, wenig Lärm, mit 2 Pools. Für ans Meer gibt es ein Tuk Tuk, das uns dahin führt. Zu Fuss ist es ca.10 Minuten von uns weg. Im Appartment haben wir 2 Schlafzimmer, 2 Badezimmer, eine Küche, ein Wohnzimmer und ein Balkon mit Tisch und 4 Stühlen.

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Zum Frühstück versorgen wir uns selber, einmal haben wir einen Grosseinkauf gemacht. Die ersten Tage gab es Toast, danach selber gemachtes Brot von Urs

Am Sonntag Zopf von mir.

Dazu den Kühlschrank voll Bier und Wasser.

Einmal in der Woche kommt die Putzbrigade, es gibt neue Froteewäsche und Bettwäsche. Badetücher zum Baden gibts extra dazu.

Im Nebengebäude stehen Waschmaschine und Tumbler. Wie Ihr sehen könnnt, alles vorhanden was man zum leben braucht.

lg m&r

Zugreise Sleeper 2. Klasse 5 (3)

Unsere nächste Destination ist nochmals Ko Samui, diesmal eine andere Bucht. Jetzt geht es darum, wie wir dahin gekommen sind. Startpunkt Nong Khai. Nach mehreren Versuchen ein 1. Klasse Billet

zu bekommen haben wir uns entschieden ein 2. Klasse zu nehmen.

Wir werden die Fahrt wohl überleben. Die Sitze sehen cool aus, aber die Rücklehne ist gerade und ist nicht wirklich bequem zum sitzen. Wir kamen auch nicht wirklich zum sitzen, kaum fährt der Zug ist erstmal Billettkontrolle und danach werden die Couchette zurecht gemacht.

Jedes Abteil hat noch einen Vorhang um ein bisschen privatsphäre zu haben. Bald werden die ersten Vorhänge geschlossen und es dauert nicht lange, hört man die ersten Nachtarbeiter. Das Licht wird leicht gedimmt und langsam tritt Nachtruhe ein. Nach kurzer Fahrt schon der erste Halt, Udon Thani. So geht das weiter bis wir gegen 6:00h nicht wirklich ausgeruht in Bangkok eintreffen.

Wir suchen uns einen Cafe um ein Espresso mit einem Gipfeli zu geniessen, Fehlanzeige, Gipfeli gibt es nicht…  Später geht es mit dem Grabtaxi zu Flughafen BKK. Angekommen fragten wir ob man schon einchecken könne, es ging, so sind wir schon mal unser Gepäck losgeworden. Nun ging das grosse Warten los, unser Flug ist um 18:45h wir hatten genug Zeit die Leute zu beobachten. Gegen 15:00h traf unser Freund Urs ein. Wir haben eine Abholung am Flughafen organisiert. So werden wir direkt in unsere Unterkunft gefahren. Ein langer Tag geht endlich zu Ende.

lg m&r

Fussgänger in Thailand 5 (5)

Fussgänger in Thailand ist eine seltene Spezies. Wenn man welche sieht sind es sehr selten Thais, schon eher ein Tourist. Dem Thai ist sein Motorroller heilig, zu Fuss höchstens vom Roller zum Laden und zurück, das wars schon. Das Problem für Teilzeit Fussgänger wie wir es sind, sind die Trottoirs, es hat teilweise keine oder es steht ein ein Auto oder Motorrad darauf. Manchmal wird es als Auslage für Ihren Verkaufsladen benutzt oder es stehen Gartentöpfe dort. Auf jedenfall ist es ein Hindernisslauf, dazu immer ein Auge nach vorne oder hinten, wenn man ein Auto „überholen“ muss.

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Zudem sind wir nicht sicher, ob das überhaupt Trottoirs sind.

lg m&r

PS: Tip für Thailand

Das Messer die zweite. 5 (5)

Natürlich nahmen wir wieder den Chinesenzug zurück nach Vientiane. Selbstverständlich gab es auch eine Sicherheitskontrolle und wie gehabt wurde mein Koffer rausgenommen und die Frage kannte ich schon, „Knife“, ich nahm mein Messer und zeigte Ihnen den abgebrochenen Rest der Klinge, da begannen die beiden jungen Frauen zu lachen. Ich dachte mir meine Sache und zog von dannen.

 

PS: Marlene hat seit heute keinen Sonnenspray mehr.

lg m&r

Sunset 4.9 (7)

Sunset, oder auf gut deutsch Sonnenuntergang, ein magisches Wort, wenn man in Luang Prabang ist. So gegen 17:00h sammeln sich die Kleinbusse der Touristen an der Strasse am Mekong.

Am Ufer warten die Boote, um all die Leute auf den Mekong zu schippern um das Spektakel vom Wasser aus zu sehen.

Zuerst geht es Fluss aufwärts, um dann rechzeitig zum Sonnenuntergang wieder umzukehren und der Sonne entgegen zu fahren. Gegen den Höhepunkt hin, reihen sie sich auf um ja nichts zu verpassen, man hat ja schliesslich bezahlt dafür.

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Alles wartet gespannt, bis die Sonne untergeht.

Ja, das war wohl nix heute, eine Wolke hat den Bootspassagieren  den ganzen Spass genommen.

lg m&r

 

 

Gemüse am Nam Khan Fluss 5 (5)

Der Fluss Nam Khan fliesst in Luang Prabang in den Mekong und bildet so die Halbinsel auf welcher das alte Luang Prabang liegt.

Am Ufer gegenüberliegend von Luang Prabang waren 2011 noch schön Gärten mit allerlei Gemüse.

Heute ist da die gähnende Leere. Nichts mehr von schönen akuraten Gärten, nur Wildwuchs von ich weiss auch nicht was.

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Traurig aber war, die Vermutung liegt wohl irgendwo im Wissenschaftlichen, Flusserosion ist das Fachwort.

Aber Rettung scheint nahe, es sind Bauarbeiten im Gange, die eine Verbesserung bringen soll.

 

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Gemäss einem Plan der Weltbank, soll das ganze Ufer befestigt werden und so das Planzen von Gemüse wieder zu ermöglichen. Wann es fertig sein soll, ist unklar.

 

 

Und soll es mal aussehen, wenn fertig.

 

Illustration wie es ganz fertig aussieht, werden wir wohl nicht mehr sehen.

 

lg m&r

Das Messer 5 (12)

Das Messer, nein nicht das Messer, sondern mein Messer. Mit allem was ein Messer haben soll, dazu eine Holzsäge, wie oft bin ich schon froh darüber gewesen.

Ich habe das Messer Ende 80ziger Jahre von Kuoni Aarau erhalten, wir (Müller Martini) bestellten unsere Tickets damals bei Kuoni. Nun denn, das Messer begleitet mich seit Jahren auf Reisen. Einmal hatten ein Freund und ich ein Ticket Around the World gekauft. Die Reise ging zuerst nach Bukarest, im Flughafen brannte nur jede 5 Lampe und der Genosse Barkeeper gibt 5 holländische Cent zurück statt 5$. Ein paar Tage nach unseren Abflug mit TAROM, war der Sturz von Ceaușescus Regime.

Damals musste man noch die Treppe hochgehen zum einsteigen ins Flugzeug. Also direkt vor der Tür wurde jeder gefragt ob er ein Messer auf sich habe, ich meinte ja und musste deshalb mein Messer abgeben. Auf dem Flug machten wir schon Sprüche, unter welchem Weihnachtsbaum mein Messer wohl liege. Nach Bangkok war der Flieger nur noch ein Viertel voll und wir mussten uns verteilen im Flugzeug damit es eine bessere Lage hatte. In Singapur angekommen, dachte ich schon fast nicht mehr an das Messer, aber siehe da, am Ausgang stand eine Stewardess aus unserem Flieger und wedelte mit meinem Messer. Ich hatte es also wieder.

Wie gesagt, das Messer begleitet mich überall hin, natürlich auch jetzt. Wir wollten mit dem neuen China Laos Zug von Vientiane nach Luang Prabang fahren. Sicherheitskontrolle, okay wird schon schief gehen. Da wird doch tatsächlich mein Koffer auf die Seite genommen. Sie sagten Spray? ich denke, keine Ahnung aber so wurde der Rasierschaum entdeckt und meinten Spray, mehr als 100ml, geht nicht, also minus Rasierschaum, verstehe ich nicht ganz, ist im Koffer und wir sind nicht im Flugzeug. Jetzt kommt es, Knife? Ich suchte im Koffer und zeigte es Ihnen, sie sind der Meinung das geht nicht!! ich verstehe die Welt nicht mehr, das geht gar nicht, aber die Jungs sind knallhart und bearbeiten mein Messer. Seht selbst.

Die haben mir doch tatsächlich die Klinge vom Messer abgebrochen. Das war es mit meinem Messer.

lg ruedi